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Schaumweine, Dessertweine, Spirituosen Sekt
Sekt | Top Weingut Kirsten, Klüsserath/Mosel Riesling Sekt brut 2008 W Rebsorte(n)
Riesling.
Weingut Ziereisen, Efringen-Kirchen/Baden Ohrechruebler 2003 Gutedel Sekt extra brut W Rebsorte(n)
Gutedel. Pinot 2002 extra brut W Rebsorte(n)
Pinot Noir, Pinot Gris, Pinot Blanc.
Chat Sauvage, Johannisberg/Rheingau Pinot
Noir Sekt b. A. brut Rosé 2006 Rs
Crémant & Co. | Top Domaine de Nerleux, Saint Cyr en Bourg Die Domaine de Nerleux - übersetzt aus dem Altfranzösischen heißt das so etwas wie das Haus der schwarzen Wölfe - befindet sich heute in neunter Generation im Besitz von Elisabeth and Régis Neau. Ihre Weinberge sind begrünt und man achtet auf biologisch unbedenkliche Maßnahmen und nachhaltiges Wirtschaften. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt 25 Jahre, die ältesten aber wurden schon 1933 gepflanzt. La Folie des Loups, Crémant de Loire AC W Rebsorte(n)
Chenin Blanc, Chardonnay.
Bouvet-Ladubay, St-Hilaire-St-Florent/Loire Bouvet-Ladubay, gegründet 1851, ist ein Traditionsbetrieb in dem mit großer Leidenschaft und ebenso großem Können die Liebe zum perlenden Wein gepflegt wird. Im Guide Hachette, dem angesehensten Weinführer Frankreichs, attestiert man dem Haus Bouvet-Ladubay es sei "eine Institution für die Schaumweine der Region von Saumur". La Petite Bulle Blanc W Rebsorte(n)
Chenin Blanc, Chardonnay. Crémant de Loire Brut W Rebsorte(n)
Chenin Blanc, Chardonnay. Rosé Excellence Brut Rs Rebsorte(n)
Cabernet Franc. Cuvée Tresor Brut W Rebsorte(n)
Chenin Blanc, Chardonnay.
Champagner | Top Egly-Ouriet, Francis Egly, Ambonnay/Champagne Francis
Egly baut seine Grundweine, die alle von Cru Lagen stammen, in Stahltanks
und Barriques aus, es wird keine Filtration oder Schönung vorgenommen.
Sie zeichnen sich durch ungewöhnlich lange Ausbauzeiten der Grundweine
und durch ein langes Hefelager aus alle Weine von Egly-Ouriet reifen
mindestens 4 Jahre bevor sie den Keller verlassen. Von Liebhabern sind
sie äußerst geschätzt und gesucht. "Der kleine Johnson" stellt in einem
gesonderten Abschnitt stets eine kleine, aber überaus feine Auswahl an
Champagnererzeugern heraus, in der Ausgabe 2004 hieß es: "Egly-Ouriet
Erstklassiger Winzer und Kellermeister in Ambonnay mit herrlich ausdrucksstarken
Pinot-Noir-Weinen, ..." Champagne brut Les Vignes de Vrigny W zur Zeit nicht verfügbar Rebsorte(n)
Pinot Meunier. Champagne Brut Tradition Grand Cru W zur Zeit nicht verfügbar Rebsorte(n)
Pinot Noir, Chardonnay.
Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Ay Das kleine, aber sehr feine Haus Billecart-Salmon wurde 1818 von Nicolas François Billecart gegründet und befindet sich bis heute in Familienbesitz aktuell in der siebten Generation. Der Ruf des Hauses ist fast schon legendär, sein Stil elegant, spritzig, rassig-frisch. Die Trauben wachsen auf Kimmeridge-Kreide in Premier- und Grand Cru-Lagen im Umkreis von Epernay. Ein sicheres Indiz für die Güte der Champagner von Billecart-Salmon ist auch, dass sie auf den Weinkarten zahlreicher Spitzenrestaurants in aller Welt ihren Stammplatz haben. Champagne Brut Réserve Blanc W Rebsorte(n)
Pinot Noir, Pinot Meunier, Chardonnay.
Prosecco & Co. | Top Codoné, Treviso/Veneto Prosecco Frizzante DOC W Rebsorte(n)
Prosecco. Prosecco Spumante DOC brut W Rebsorte(n)
Prosecco.
Paris Rocchi, Caldarola/Marken Vernaccia Nera Spumante secco R Rebsorte(n)
Vernaccia Nera.
Cider | Top Manufaktur Jörg Geiger, Schlat Nach Abschluss seiner Lehr- und Wanderjahre als Koch übernahm Jörg Geiger den elterlichen Gasthof Lamm in Schlat, einem 1700-Seelenort in Württemberg zwischen Göppingen und Geislingen. Zum Gasthof gehörte auch noch etwas Landwirtschaft und ein kleiner Bestand an uralten Champagner-Bratbirnen-Bäumen und die Erinnerung, dass der Opa aus diesem eigentlich ungenießbaren Obst einen moussierenden Most zu machen verstand – im Gegensatz zum Rest der Republik, der mit Most den frischen gepressten Saft bezeichnet, benennen die Schwaben mit Most das vergorene Produkt. Nach ersten Experimenten, die noch einen Helm im Keller erforderten da ein Großteil der Flaschen explodierte, kam Geiger dem historischen Vorbild, wie es bereits 1856 von Eduard Lucas beschrieben wurde, langsam näher: „Beim Cider ist indessen die Stärke oder der Gehalt an Alcohol bei weitem weniger das, was ihn von anderen Getränken auszeichnet, sondern ist jene angenehme Mischung von Süßigkeit und Säuerlichkeit und lieblicher Herbe. Das Wünschenswerte beim Cider ist, dass er genügend Kohlensäure besitze, um das Wasser des Apfels damit aufzuschwängern, dass man ein leicht moussierendes und stark perlendes Getränk erhält.“ Die Streuobstwiesen des Albvorlandes mit über hundertjährigen Apfel- und Birnbäumen, wo Geigers Rohstoff quasi naturbelassen wächst, weisen mit über 5000 Tier- und Pflanzenarten eine erstaunliche Biodiversität auf und wurden 2007 zum EU-Vogelschutzgebiet erklärt. Für den Erhalt dieser uralten Kulturlandschaft setzten sich nicht nur umweltbewusste Mitbürger ein, auch ein qualitätsorientierter Produzent wie Jörg Geiger tun das Seine, indem er seinen Lieferanten ein Vielfaches des normalen Marktpreises zahlt. Die Cider von Geiger sind teilvergorene Obstschaumweine aus alten Apfel- und Birnensorten. Der frisch gepresste Saft wird natürlich geklärt und am nächsten Tag abgezogen. Die Vergärung findet gekühlt und aromenerhaltend im Drucktank statt. Das Ergebnis sind harmonische Obstschaumweine mit vielschichtigen Apfel- und Birnenaromen und einem außerordentlich feinen Mousseux. Ganz ohne Frage, Schlat ist der Ort wo Barthel den Most holt! Schäbischer
Cider mild Schäbischer
Cider brut
Dessertweine | Top Einige der Rieslinge aus Deutschland mit ausgesprochener Restsüße, Port und süßer Sherry gelten im klassischen Sinne nicht als Dessertweine, auch wenn sie die Eignung ein Dessert zu begleiten durchaus mitbringen, sie werden daher nur im Länderbereich aufgeführt.
Château de Villefranche, Barsac/Sauternes Das Château de Villefranche ist ein kleines Gut von gerade einmal 12 ha mit einer langen Tradition die bis ins 18. Jhdt. zurückreicht. Traditionell ist auch die Weinbereitung: Handlese, ein Ertrag von gerade einmal 25 hl/ha, Ausbau zur Hälfte im großen Holzfass, zur Hälfte im Barrique. Kenner sprechen von ihm als dem Archetyp des Barsac; er ist über Jahrzehnte entwicklungsfähig. Sauternes AC 2004 W | S Rebsorte(n)
Semillon, Sauvignon Blanc, Muscadelle.
Domaine Boudau, Rivesaltes Die Domaine Boudau, ein echter Familienbetrieb, wird von den Geschwistern Véronique und Pierre Boudau geleitet. Die Böden Ihrer Weinbergslagen sind heterogen, oft von Kalk- und Ton geprägt, die Klone der Rebstöcke stammen teils aus bekannten Lagen in Châteauneuf-du-Pape und die Arbeit wird nicht nur sorgfältig sondern auch ökologisch gemacht. Seit die Revue du vin de France nach einer ausführlichen Verkostung von Weinen des Roussillon zwei Weine der Domaine auf eine Stufe mit bekannten Prestigeweinen stellte, kennt man das Gut als eines das qualitativ hochwertigen Wein zu erschwinglichen Preisen erzeugt. Muscat de Rivesaltes, Vin doux naturel Blanc 2009 R zur Zeit nicht verfügbar Rebsorte(n)
Muskat. Rivesaltes Grenat sur Grains, Vin doux naturel rouge 2009 R Rebsorte(n)
Grenache.
Carlo Pellegrino, Marsala/Sizilien Marsala Superiore Oro Dolce DOC W | S Rebsorte(n)
Insolia, Grillo.
José Maria da Fonseca, Azeitao/Setúbal Alambre DOC Moscatel de Setúbal 2007 W | S Rebsorte(n)
Moscatel de Setúbal, Arinto, Malvasia, Boais.
Spirituosen | Top Brennerei Hubertus Vallendar, Kail/Mosel Die Kunst des Destillierens Vallendar, dieses Statement findet sich am Kopf der Etiketten von Hubertus Vallendar. Selbstbewusst, gewiss und dazu hat der Mann auch allen Grund. Nicht nur dass er ein hervorragender Brenner ist manche meinen gar der beste in Deutschland und einer der besten weltweit er versteht sich auch als Botschafter dieser Kunst und engagiert sich als Verkostungsleiter und Lehrer und konzipiert Brennanlagen für Kollegen. Wie er diese Kunst ausübt beschreibt er selbst wie folgt: "Nur aus den besten Früchten gewinnen wir beste Destillate. Reines Aroma in flüssiger Form. Die Nase ist unser wichtigstes Organ. Sie erkennt am besten die volle Reife der Himbeeren, den satten Duft der Birnen in ihrem perfekten Stadium und das unverkennbare Aroma saftig ausgereifter Weinbergspfirsiche. Das dunkle Rot edler Kirschen oder das goldgelb ausgewählter Trauben. Zum Schluss der Gaumen, der hier und da prüft, ob der Geschmack auch hält, was Duft und Aussehen versprechen. Mehr Aufwand geht kaum. Weniger auch nicht. Sorgfältiges Brennen braucht Zeit, Liebe, Geduld und jede Menge Erfahrung. Auch wenn wir mit modernster Technik arbeiten (Hubertus Vallendar konzipierte Brennanlagen für 5 der 10 besten Brenner der Welt) über die letztendliche Qualität entscheidet der richtige Augenblick, in dem der Mittellauf herausgetrennt werden kann. Nur er birgt herausragende Edeldestillate, die wir mit unserem Namen zeichnen." Das seine Brände zu überzeugen wissen, zeigte sich im März 2008, als er bei den World Spirit Awards, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Brenner, für seine Brände den Status "Master-Class Distillery" verliehen bekam und für seine Obst-Spirituosen und Geiste als einziger Deutscher den Status "World-Class Distillery". Aktuell im Jahr 2011 wurde Vallendar in zwei von drei möglichen Kategorien zur "Distillery of the Year 2011" gekürt und somit zum unangefochtenen Superstar dieses Wettbewerbs. Wolfram Ortner, der Initiator desselben, kommentiert dies wie folgt: "Die Bewertung der Spirits kommt dem Sortieren von Diamanten gleich". Obstbrand von Äpfeln und Birnen Alkoholgehalt
40 %. Tresterbrand aus dem Barrique Alkoholgehalt
43 %. Noordkorn Wacholdergeist In
Norddeutschland, insbesondere an der Küste, da trinkt man Korn, so denkt
sich das der Binnenländer, insbesondere wenn er nicht zur ganz jungen
Generation gehört und vielleicht auch noch Doornkaat kennt, einen traditionellen
Korn aus dem Städtchen Norden gegenüber der Ostseeinsel Norderney an der
Küste gelegen. Man trinkt tatsächlich Korn im Norden und gar nicht mal
so knapp. Der wahre Liebhaber klarer Destillate greift aber eher zu einem
Wacholdergeist, in den Ländern an der östlichen See auch als Genever oder
Gin bekannt. Im Auftrag von Herrn Matthias Fuchs von "Das Kontor" aus
Norden destillierte Hubertus Vallendar einen fulminanten Wacholdergeist.
Ein wacher, klarer Geist aus vollreifen Wacholderbeeren der Appeninen.
Das Etikett ist dem Künstler Ole West zu verdanken und nimmt Bezug auf
die Stadt Norden und die Himmelsrichtung und trägt, quasi als schmunzelnde
Hommage, ein doppeltes O im Namen. Marc de Moselle 2007er Der
Trester für diesen Brand wurde auf einer über 100 Jahre alten wasserhydraulischen
Weinpresse des Weingutes Reinhold Fuchs in Pommern/Mosel aus Rieslingtrauben
gewonnen. Entsprechend feucht ist der Trester, so wie die Rohstoffe bei
der Produktion eines Marc de Bourgogne, daher nennt Hubertus Vallendar
diesen Brand einen "Marc". Bei den World Spirits Awards 2011 erhielt
er 93,3 von 100 Punkten und eine Goldmedaille. In Duft und Geschmack ist
er außerordentlich vielschichtig. Das geschmackliche und olfaktorische
Zentrum bilden Aromen von Wein und eine gewisse erdfeuchte Mineralität,
daneben lassen sich, so Vallendar, auch Aromen von Hagebutten, Johannisbeer-Blättern,
Äpfeln und Walnüssen erspüren. Edelbrand von der Kirsche Für
den Kirschbrand wird die badische Dollensepplerkirsche, eine Süßkirsche,
destilliert. Es sind dunkelbraunrote Herzkirschen und sie reifen in der
4.-5. Kirschwoche. Die verarbeiteten Früchte stammen aus Südbaden, aus
dem Markgräflerland. Die durch Hubertus Vallendar empfohlene Begleitung:
Le Mini Cakinois mit Kirschbrand und Walnuß affiniert, Münsterkäse, Trilogie
von Schokolade, Blattsalat mit gratiniertem Ziegenkäse, Kaninchenrücken
im Pinienkern-Kräutercrepe mit Rotweinschalotten in Balsamicojus. Mandelhörnchen
aus der Edition "Tekrum Kleine Konditorei". Edelbrand von der Mirabelle Die
Früchte für den Mirabellenbrand stammen aus Frankreich, aus dem Gebiet
um Nancy. Eine ursprüngliche Herkunft ist nicht bekannt, jedoch wird sie
in Frankreich schon seit dem 15. Jahrhundert kultiviert. Die durch Hubertus
Vallendar empfohlene Begleitung: Carré de l'Est mit Mirabellenbrand affiniert,
zu Weißer Schokolade affiniert mit Safran Curry. Edelbrand von der Williams-Christ-Birne Die
Williams-Birne wurde in England "entdeckt", 1770 in Aldermaston. Heutzutage
ist sie mehr oder weniger in ganz Europa und den USA verbreitet. Die Williams-Birne
für Vallendars Edelbrand stammen aus dem französischen Rhônetal. Sie werden
schonend zerkleinert und von Stiel und Haut befreit. Das Mus wird dann
schonend in die abgehende Gärung destilliert. Die durch Hubertus Vallendar
empfohlene Begleitung: Birnencrème Brûlée, Geräucherter Hering, Seppia
auf Krustentiersauce und Seewolf auf Safransauce, Crêpe Normande mit Gallapfel.
Pojer e Sandri, Faedo/Trentino Andreas März, der Chefredakteur der in der Schweiz erscheinenden, äußerst kritischen Fachzeitschrift Merum (für italienischen Wein und Olivenöl), wohnhaft in der Toskana, leitete die Ausgabe 2/2006 derselben mit folgenden Worten ein: "'Wo krieg ich hier eine gute Grappa? Hast du mir einen guten Tipp?' Diese Frage stellt sicher jeder Dritte, der mich hier in der Toskana besuchen kommt. Meine stereotype Antwort ‚tut mir leid, hier gibt's keine gute Grappa', wird wohl meist, so fürchte ich, als Verschrobenheit interpretiert." Im anschließenden Dossier geht Merum der Frage auf den Grund warum das so ist und wo sich wirklich guter Grappa finden lässt. Das warum lässt sich sehr verkürzt so zusammenfassen, in der Toskana, wo Herr März lebt, gibt es keinen guten Grappa, wohl aber in Norditalien, in Südtirol, im Trentino, im Veneto und im Friaul, schon reduzierter in der Lombardei und im Piemont. Die Tradition der Grappaioli ist im Grunde eine der kleinen armen Bergdörfer. In der Toskana gibt es keine oder kaum Brenner, deshalb wird der Trester zu Lohnbrennereien gebracht, oft über Hunderte von Kilometern, auf denen er häufig schon anfängt zu verderben. Erstaunlicherweise erzeugen lediglich wenig mehr als 130 italienische Brennereien Tausende italienischer Grappe. Das italienische Gesetz lässt es zu, dass der Abfüller, der häufig wenig mehr tut als eben abfüllen, vielleicht noch den Rohbrand verdünnen, aromatisieren und zuckern, sich ‚Distilleria' nennt, obwohl sein Betrieb noch nie eine Brennapparatur beherbergt hat. So gibt es auch keine Garantie dafür, dass ein "Winzergrappa", aus der Toskana oder sonst einer Region, wirklich aus dem auf dem Gut gewonnenen Trester gebrannt wird. Es ist also viel Augenwischerei im Spiel. Das Fazit von Merum überrascht daher nicht: "Der Name ‚Grappa' ist genau der richtige, eine Top-Marke für ein National-Destillat! Angenommen, die italienische Grappa-Industrie würde nicht versuchen, diesen Namen mit aller Kraft in den Schmutz zu ziehen, sie hätte eine Erfolgsmarke in der Hand, mit der sich wirklich etwas Vernünftiges aufbauen ließe." Auf der Suche nach guten Grappe, die aus frischem aromatischem Trester, möglichst aus eigenem Traubenanbau erzeugt werden, wurde Merum folglich hauptsächlich in den alpinen Regionen Italiens fündig. In einer mehrwöchigen Degustation filterte die Merumredaktion aus 101 Destillaten die Créme, die genießbaren und die indiskutablen heraus. Die Wertung wurde mit dem Symbol von Herzen vorgenommen: 1 Herz bedeutet dabei: ein Grappa, von dem man hin und wieder ein Gläschen trinken mag, 2 Herzen: ein Grappa von welchem man gerne täglich ein Gläschen nehmen würde und 3 Herzen bleiben jenen Grappe vorbehalten, "die man versteckt, sobald Besuch ins Haus kommt". Dreizehn Grappe wurde mit der Höchstbewertung bedacht, darunter alleine vier von den Ausnahmebrennern und -winzern Pojer e Sandri aus Faedo im Trentino. Die Grappe von Pojer e Sandri bestechen durch feine sortentypische Aromen, sind fruchtig, kräftig, dabei ausgewogen, mit Länge und Tiefe und sie sind trocken. Grappa Sauvignon Rebsorte(n)
Sauvignon. Grappa Traminer Rebsorte(n)
Traminer. Acquavite di Mele-Cotogne Obstbrand
von der Quitte.
Azienda Agricola Rolf & Ilona Busch, Rocchetta Palafea Eine schonende Pressung ergibt nicht nur einen guten Wein sondern auch einen aromatischen Trester. Und da es viel zu schade wäre diesen einfach zu kompostieren, lassen Buschs ihren Trester vor der renommierten Distillerie Berta zu einem hervorragenden Grappa veredeln. Er ist ausgesprochen weich und aromatisch. Grappa
di Brachetto Rebsorte(n)
Brachetto.
Jacopo Poli, Schiavon/Veneto Jacopo Poli ist nach Meinung vieler Kenner "der" Grappabrenner Italiens, eine Wertschätzung die auch der "Wine Spectator" teilt, da er ihn einmal zum Brenner des Jahres ausrief. Die Technik ist nach wie vor rein handwerklich, fast altertümlich. Neben exzellentem Grappa erzeugt Poli auch vorzüglichen Weinbrand und Aperitiv. Aperitivo Poli Bei
Polis Aperitivo handelt es sich um eine leichte Variante des "Amaro",
also eines "Bitter". Poli erzeugt ihn aus Kräuterauszügen (Absinth, Tausendgüldenkraut,
Thymian, Majoran, Salbei, Kamille, Gewürznelke, Koriander, Enzian, Engelwurz,
Kalmus, Chinarinde und Orangenschale), Wermut und Grappa. Er ist fein,
leicht bittersüß fruchtig und neben den Kräutern schwingt fern etwas Orangenterpen
mit. Genießen Sie ihn pur auf Eis, eventuell mit einem Schnitz Orangen-
oder Zitronenschale oder als Bestandteil des im Veneto beliebten "Spritz":
Ein wenig Aperitivo, gerade den Boden des Glases bedeckend, aufgegossen
mit einem trockenen frischen Weißwein und einem Schuss Mineralwasser mit
Kohlensäure. Brandy Italiano di Poli Nach
der Destillation des Grundprodukts, eines Trebbiano di Soave, reift Polis
Brandy drei Jahre in Fässern aus Alliereiche, mit das Beste was die Gattung
Eiche zur Wein- und Weinbrandbereitung hervorbringt. Sein Aroma ist tatsächlich
"vergeistigter" Wein, "aromatisiert" durch Vanille, Karamell, Toffee-Konfekt,
Schokolade und zarte Röstnoten. Im Mund ist er weich, mild, leicht konsistent,
auch hier (retronasal) milder Weingeist, dominiert von vanillig-karamelligen
Noten.
R Rotwein, W Weißwein, Rs Rose, S Süß/Edelsüß, BIO aus biologischem, ökologischem oder biodynamischem Anbau.
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